27. Romanikpreis – Straße der Romanik


 

©steko@steko.net Sonderpreis für das Prignitz-Museum

Das Prignitz-Museum bedankt sich ganz herzlich beim Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt für den Sonderpreis „Straße der Romanik“.

 

Zum 27. Mal zeichnete der Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V. Engagement und Aktivitäten, die in besonderer Art und Weise die Attraktivität der „Straße der Romanik“ erhöht haben, aus. Zahlreiche wichtige Impulse zur Belebung der Tourismusstraße gehen von Vereinen, Künstlern, Sponsoren, Medien und ehrenamtlich Engagierten aus.

Die Preisverleihung fand am Samstag, den 21. Mai 2022 auf der Huysburg statt, dem Wirkungsort des Vorjahrespreisträgers Bruder Jakobus Wilhelm.

Seit 1995 werden die besten Initiativen und Aktivitäten zur Belebung und wirtschaftlichen Stärkung der „Straße der Romanik“ jährlich mit dem Romanikpreis – einer Gold- und zwei Silbermedaillen – gewürdigt. Gestiftet ist der Preis vom FDP Landesverband Sachsen-Anhalt.

Seit 2007 gibt es einen mit 10.000,00 €€ dotierten Sonderpreis des Ministeriums für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt, um kommunale Initiativen bei Werbemaßnahmen, der Verbesserung der Infrastruktur und Präsentation in den Objekten zweckgebunden zu fördern.

 

Mit dem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro plant das Prignitz-Museum zwei Audioguides umzusetzen. Diese sollen über eine Museumsapp am Wifi-Hotspot der Straße der Romanik auf das eigene Smartphone geladen werden können.

Die „Kinderspur“ wird altersgerecht zu besonderen Museumsexponaten und Stationen im Museum führen und in leichter Sprache Ereignisse, Bilder und Geschichten dem jungen Publikum erläutert. So könnten sich Kinder (und auch Erwachsene) beispielsweise Sagen zum Besuch Zar Peters in Havelberg anhören und dazu die passenden Exponate in der Ausstellung betrachten.

Die „Architekturspur“ ist für Interessierte der mittelalterlichen Baugeschichte von Dom und Klosteranlage gedacht. Es sollen spannende, sichtbare und unsichtbare Elemente der mittelalterlichen Baugeschichte in den Klosterräumen und Kreuzgängen der Domklosteranlage offenbart werden. Welcher Raum versteckt sich zum Beispiel hinter dem romanischen Portal oder warum stecken hölzerne Anker in der Wand oder wie sah der Schlafsaal des Klosters aus?

Die Audioguides ergänzen das Digitalisierungsprojekt des Prignitz-Museums, welches im Zusammenhang mit der neuen Dauerausstellung im Westflügel „Nichts ist so beständig wie der Wandel“ entstand. Der Einsatz von Multimedia soll die Ausstellung erweitern und die präsentierten Exponate und Inhalte erlebbar machen. In den vergangenen Monaten sind bereits fünf Medienstationen entwickelt worden, mit denen Ereignisse aus der Geschichte der Hansestadt Havelberg und Umgebung audiovisuell erlebbar werden. Dazu gehört u.a. eine Station zu den Orten des Prämonstratenser-Ordens. Genutzt werden dafür digitalisierte Archivmedien wie Bild-, Audio- und Videodokumente der Sammlung des Prignitz-Museums.